Hier berichten Studentinnen und Studenten über ihre Erfahrungen mit dem Dualen Studium Hessen.
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Bachelor of Arts in Luftverkehrsmanagement – Duales Studium bei der Fraport AG

Was sind die wesentlichen Inhalte des Studiengangs Luftverkehrsmanagement?
Das Studium Luftverkehrsmanagement bereitet auf die Übernahme von Fach- und Führungsaufgaben in der Luftverkehrswirtschaft vor, d.h. bei Flughäfen, Airlines und der Flugsicherung. Das Duale Studium besteht aus 6 Semestern. Jedes Semester setzt sich aus einer Theorie-Phase an der Fachhochschule Frankfurt und einem praktischen Einsatz am Flughafen Frankfurt zusammen. Es werden während dem Studium mehrere Abteilungen durchlaufen. Studieninhalte sind Fächer aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Logistik und Luftverkehr. Fraport stellt jährlich 12 Bewerber für diesen Studiengang ein.

Warum hast Du Dich für dieses Studium bei Fraport entschieden?
Die Verbindung von Theorie und Praxis war mir sehr wichtig. Ich finde, es ist viel spannender auch Einblicke in den Betrieb zu bekommen, als nur trockene Theorie zu lernen. Dabei lernt man viele Leute kennen und kann Erfahrungen sammeln.
Außerdem bietet Fraport viele interessante Einsatzmöglichkeiten. Wir lernen hier den Flughafen und den Flugbetrieb von einer ganz anderen Seite kennen. Die Möglichkeit von Auslandsaufenthalten während des Studiums und die Aussicht auf Übernahme in diesen internationalen Konzern sind für mich auch ausschlaggebende Punkte für meine Entscheidung.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um Luftverkehrsmanagement studieren zu können?
Man braucht für unser Studium die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Das Interesse an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und am Luftverkehr ist ebenfalls sehr wichtig. Außerdem sollten die Noten in Deutsch, Mathematik und Englisch nicht schlechter als befriedigend sein. Dann steht einer Bewerbung nichts mehr im Wege.
Duales Studium bei der Adam Opel GmbH

Fördern und fordern
Hanno, 23 Jahre: Die Möglichkeiten dieser Kombination aus Theorie und Praxis sind gerade in einer so großen Organisation (Adam Opel GmbH, Anm. d. Red.) beeindruckend.
Obwohl wir am Anfang ja doch kaum mehr als Praktikanten für die Fachabteilungen sind, werden wir dort trotzdem recht häufig an Ingenieurstätigkeiten herangeführt. Hier wird das Prinzip „fördern und fordern“ ernst genommen und das bekommt beiden Seiten gut.

Eine tolle Mischung
Paul-Günter, 23 Jahre: Ich wollte ein Studium, ich wollte die Entwicklungschancen eines großen Konzerns und ich wollte die Möglichkeit haben, ins Ausland zu gehen. Das ich das alles unmittelbar unter einen Hut habe bringen können, ist doch klasse.
Durch die intensive Projektarbeit erfahren wir in den Abteilungen (der Adam Opel GmbH, Anm. d. Red.) auch noch große Wertschätzung und durch die Kontakte zu anderen Studierenden an der FH sehen wir, wie es anderswo ausschaut – eine tolle Mischung.
Teamfähigkeit ist ungemein wichtig! Interview Dipl.-Ingenieure Material- und Fertigungstechnologie Heraeus Holding GmbH

Über den Beruf:
Susanne: Bei unserer Ausbildung handelt es sich um ein sogenanntes „IS + A“ – Modell, d. h. ein integriertes Studium + Ausbildung. Der Duale Studiengang startet mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker, die zweieinhalb Jahre dauert und dann mit einer IHK-Prüfung endet.
Patrick: Parallel dazu läuft das Studium an der FH Gießen-Friedberg, so dass unsere Ausbildung insgesamt 4,3 Jahre dauert. Heraeus stellt jedes Jahr über 90 Auszubildende in verschiedenen Ausbildungsberufen ein. Davon sind rund 15 Auszubildende in einem dualen Studium beschäftigt.
Susanne: Nach Ausbildungsbeginn im September haben wir zunächst gemeinsam mit anderen Metall-Azubis in einer Projektarbeit einen Locher hergestellt, um so die verschiedenen Produktionstechniken wie z. B. das Drehen, Feilen und Fräsen kennen zu lernen.
Patrick: Wir wurden dann aus der Azubi-Gruppe genommen und haben unseren Schweißlehrgang vorgezogen, um das erste Semester an der FH Gießen-Friedberg absolvieren zu können.
Susanne: Wir durchlaufen bei Heraeus außerdem verschiedene Abteilungen in unseren Praxissemestern, um einen Einblick ins Unternehmen zu bekommen. Dazu gehören unter anderem das Materiallabor, sämtliche Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, der technische Vertrieb und die Fertigung.
Die Voraussetzungen:
Patrick: Für unseren Beruf braucht man die Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife. Sehr wichtig ist es, dass technisches Interesse vorhanden ist.
Susanne: Unabdingbar sind auch gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik, Physik und Chemie. Auch gute Englischkenntnisse sind wichtig.
Patrick: Da wir oft mit englischen Fachausdrücken in unserer Ausbildung konfrontiert werden, haben wir bei Heraeus Inhouse-Unterricht in technischem Englisch.

Unsere Ziele:
Susanne: Ganz klar: Zunächst einmal will ich mein Studium mit einem sehr guten Abschluss beenden.
Patrick: Das Gleiche gilt auch für mich. Außerdem unterstützt uns Heraeus auch nach dem Studium, wenn wir eine Weiterbildung machen wollen. Das Motto hier lautet: „Lebenslanges Lernen“.
Alltagsbezug:
Susanne: Während unserer Ausbildung arbeiten wir hauptsächlich im Team. Dies ist total wichtig, da man Probleme gemeinsam lösen kann und jeder von den Stärken des anderen profitiert. Da habe ich ungemein viel dazu gelernt. Eigenständiges Arbeiten und Präsentationen halten, gehören schon zum Standard. Das bringt auch für den Alltag sehr viel.
Patrick: Richtig: man wird einfach viel selbstbewusster und erfahrener. Zudem lernt man Verantwortung zu übernehmen. Und das kann ja im Privatleben nicht schaden, oder?


