Die iba diskutiert das Thema Bildung in Deutschland

Am 19. Februar 2020 war die F+U Unternehmensgruppe Gastgeber des Events „Bildung – Vorreiter Baden-Württemberg?“ der Sektion Rhein-Neckar des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Baden-Württemberg. Zu den hochkarätigen Gästen zählten Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Bernd Baldus, Sprecher der Sektion Rhein-Neckar des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Baden-Württemberg und Geschäftsführer der Autowelt Ebert, und Christian Wachutka, Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Baden-Württemberg und Vorstandsmitglied der Sektion Rhein-Neckar, die von Oliver Sauer, Geschäftsführer der F+U Unternehmensgruppe und der F+U Rhein-Main-Neckar, und Prof. Dr. Monika Zimmermann, Geschäftsführung und wissenschaftliche Leitung der iba | Internationale Berufsakademie, am F+U Bildungscampus in Heidelberg begrüßt wurden.

Nach einem kurzen offiziellen Willkommen durch Bernd Baldus stellten Oliver Sauer und Prof. Dr. Monika Zimmermann die F+U Unternehmensgruppe vor, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 zu einem der größten Bildungsanbieter Deutschlands weiterentwickelt hat. Getreu dem Motto „Bildung aus einer Hand“ werden junge Menschen optimal auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet und auf ihrem gesamten Bildungsweg zielführend unterstützt. Zunehmend erfolge auch ein entsprechendes Recruiting im Ausland, um dem Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft entgegenzusteuern, so Sauer und Zimmermann.

Mit 12 Studienorten* deutschlandweit und mehr als 30 verschiedenen Studienprogrammen aus den Bereichen Management, Soziales, Technik und Gesundheit präsentiert die F+U-Tochtergesellschaft iba | Internationale Berufsakademie sich als Bildungsexpertin für das duale Studium in Deutschland. Laut Zimmermann gehe die iba dabei von der „dynamischen Bildungstheorie“ (nach Klafki) aus: „Das Wesentliche der Bildung ist nicht Aufnahme und Aneignung von Inhalten, sondern Formung, Entwicklung und Reifung von Kräften (körperliche, seelische und geistige).“ Zimmermann, selbst Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, hob hier besonders das innovative Studienmodell der iba hervor: durch die geteilte Woche, die die Wissensvermittlung in Theorie und Praxis zielführend verzahnt, begleite die iba ihre Studierenden auf ihrem Weg vom Wissen zum professionellen Handeln. „Bildung kann so als ‚Werk‘ verstanden werden“, schloss Zimmermann, „das einen Theorie-Praxis-Transfer ermöglicht und so konstruktiv in die Gesellschaft zurückfließt.“

In ihrem Vortrag „Bildung – Vorreiter Baden-Württemberg?“ ging Dr. Susanne Eisenmann konkret auf die Aussagen von Prof. Dr. Zimmermann ein und ermöglichte so einen konstruktiven Austausch zu bedeutsamen Themen der Bildung in Deutschland. In einer offenen Fragerunde im Anschluss, in der u.a. aktuelle Themen wie Digitalisierung, Migration und Chancengleichheit diskutiert wurden, präsentierte Eisenmann sich äußerst nahbar und stand in regem Austausch mit dem interessierten und dankbaren Publikum.

Beim anschließenden gemeinsamen Umtrunk mit Imbiss tauschten sich die Vertreter/-innen aus der Wirtschaft, dem lokalen Bildungswesen und der Politik weiter angeregt aus und entwickelten erste Lösungsansätze und Kooperationsideen im Sinne gelingender Bildungsprozesse.

 

Lesen Sie auch den Veranstaltungsbericht des Wirtschaftsrates.

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*Hannover in Vorbereitung.