Ein Gesicht statt eines Flyers - 15 neue Botschafter bei StudiumPlus im Einsatz

Insgesamt 15 neue Botschafter konnten bei StudiumPlus begrüßt werden – ihre Aufgabe ist es, das duale Studienkonzept an den Schulen auf Augenhöhe zu vermitteln. Zudem stellen Sie das Konzept des dualen Studienprogramms auf Messen und in Unternehmen vor. Aktuell haben über 30 Studierende diese Aufgabe übernommen, viele von ihnen an ihren ehemaligen Schulen.

Ob Wetzlar, Gießen, Limburg, Biedenkopf, Dillenburg oder sogar Bad Laasphe und Montabaur: Die Studierenden nehmen Kontakt zu den Schulen auf, bieten Info-Veranstaltungen oder Sprechstunden an, berichten vom Studentenleben und ihren Erfahrungen in den Partnerunternehmen. Unterstützt werden sie dabei vom StudiumPlus-Team, das gerne auch zu Schulveranstaltungen und Messen kommt oder Schüler bei StudiumPlus vor Ort empfängt.

„Sie machen einen außerordentlich wichtigen Job für uns“, betonte Prof. Dr. Harald Danne, Leitender Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH). „Wer gerade selbst studiert, ist Experte – Sie sind unsere Multiplikatoren!“ Die Botschafter hätten einen Anteil daran, dass StudiumPlus steigende Studierendenzahlen verzeichnen kann, bei insgesamt sinkenden Zahlen an den Hochschulen. Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), bestätigte: „Was Sie für uns machen, ist von unschätzbarem Wert!“ Die Botschafter kommunizierten die Plus-Effekte, die das finanzielle Engagement der Unternehmen ermögliche und sorgten auch dafür, den Bekanntheitsgrad der Außenstellen von StudiumPlus noch zu steigern.

Im Rahmen der Begrüßung der neuen Botschafter kamen auch die erfahrenden zu Wort: Sie berichteten, dass es gerade das persönliche Gespräch sei, das Spaß mache und Erfolg verspreche. Gespräche seien oft erfolgreicher als größere Veranstaltungen, berichtete beispielsweise Tom Krämer, der in Wetzlar die Goetheschule und die Werner-von-Siemens-Schule betreut. „Das ist nicht so formal, man spricht von gleich zu gleich.“ Besonders sinnvoll seien auch Veranstaltungen, zu denen gezielt eingeladen werde, ergänzte Ina Penner, die bei der MINT AG am Herborner Johanneum Gymnasium gemerkt hat, dass sich die Schüler vorbereitet hatten und sehr interessiert waren.

Die Botschafter waren sich einig, dass es ihnen gelingt, gegen Vorurteile über das duale Studium anzukämpfen. Oft werde befürchtet, durch die Doppelbelastung in Hochschule und Unternehmen keine Freizeit mehr zu haben und überlastet zu sein. Dem könne man dann die gute Betreuung in kleinen Gruppen und auch im Unternehmen entgegenhalten, die letztlich für die sehr geringe Abbrecherquote von etwa fünf Prozent sorge. Aus dem eigenen Erleben heraus könne man gut überzeugen und Ängste zerstreuen.

Verabschiedet wurde im Rahmen des Treffens Ursula Waschke, die seit dem Start des Botschafter-Programms 2016 aktiv dabei war. Sie ist mittlerweile nach Abschluss des Studiums in ihrem Unternehmen Hexagon so eingebunden, dass ihr für die Tätigkeit als Botschafterin keine Zeit mehr bleibt – jahrelang hatte sie das Johanneum betreut. Sie zitierte zum Abschied den Satz einer Schülerin, der ihr besonders gefallen hat: „Bei anderen Hochschulen haben sie Flyer, bei StudiumPlus hat man ein Gesicht!“

Weitere Informationen:
Janika Wiesner
Telefon: 06441-2041-208
E-Mail: wiesner@studiumplus.de